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17 Sep 2010

Handytarife: Wie man die Spreu vom Weizen trennt

Autor: admin | Abgelegt unter: Handy Vertrag

Inzwischen gibt es so viele Handytarife, dass auch geübte Nutzer, die ihr Handy nicht erst seit einem Jahr nutzen, den Überblick verlieren. Nicht zuletzt durch den Markteintritt der Discounter hat sich der Markt so diversifiziert, dass es schwer geworden ist, die Spreu vom Weizen zu trennen und einen passenden Tarif für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

Wenn man sich den Markt für Handytarife genauer anschaut, wird man feststellen, dass vor allem zwischen solchen Nutzern unterschieden wird, die einen festen Vertrag mit einer längeren Laufzeit abschließen und solchen Anwendern, die mit einer Prepaidkarte telefonieren und je nach Lust und Laune zusätzliches Guthaben nachladen. Vor allem das Prepaidsegment hat in den vergangenen Jahren großen Zuspruch gefunden, da die neu auf den Markt getretenen Discounter teilweise so günstige Minutenpreise anbieten, dass die alten Handytarife der arrivierten Mitarbeiter kaum mithalten können. Doch auch zwischen Prepaid und Vertrag gibt es inzwischen eine recht durchlässige Grenze, da manche Anbieter feste Verträge ohne Mindestlaufzeit anbieten, die sich auch vom Tarifgefüge her durchaus sehen lassen können.

Der deutsche Markt ist also nicht unbedingt deshalb so kompliziert, weil es so viele Anbieter und so viele Handytarife gibt, sondern weil sich die Angebote manchmal nur in kleinen Nuancen unterscheiden. Diese scheinen auf den ersten Blick gar nicht weiter relevant, können aber unter dem Strich durchaus merkliche Zusatzkosten verursachen. Dazu zählen etwa die Kosten für die Hotline oder ein Zusatzbetrag, der fällig wird, wenn man eine Papierrechnung haben will. Man sollte also nicht nur auf den Minutenpreis oder auf die SMS-Kosten schauen, wenn man verschiedene Handytarife unter die Lupe nimmt und auf deren Tauglichkeit überprüft.

Es ist anzuraten, sich zwei oder drei Handytarife herauszusuchen, die zu den eigenen Bedürfnissen passen könnten und diese dann auf solche Nebenkosten hin abzuklopfen. Wichtig zu wissen ist beispielsweise auch, dass es Handytarife gibt, bei denen ein Mindestumsatz entsteht, wenn man so gut wie gar nicht telefoniert. Auch dieses Faktum sollte bei der Suche nach einem passenden Angebot mit einbezogen werden.

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