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20 Jun 2010

Foxconn möchte keine Verantwortung übernehmen

Autor: admin | Abgelegt unter: Handy News

Vor ein paar Tagen hatte ich euch ja über den Foxconn-Skandal informiert – ihr erinnert euch? Das taiwanesische Unternehmen hatte seine Arbeiter unter übelsten Bedingungen beschäftigt und ließ sie bei nur minimalem Lohn und schlechten Wohn- und Arbeitsbedingungen vor allem Teile für das begehrte iPhone herstellen. Doch nicht deswegen war die Welt auf Foxconn aufmerksam geworden, sondern weil sich unverhältnismäßig viele Arbeiter umgebracht hatten.

Nun haben sich die Geschäftsführer von Foxconn etwas überlegt, wie sie sich der Verantwortung für die Selbstmorde – die sie der eigenen Meinung nach gar nicht haben – entziehen können. Sie möchten, dass die Regierung die Wohnstätten, in denen die Arbeiter hausen, kauft. Auf diese Weise würde man dann nicht mehr das Unternehmen dafür zur Rechenschaft ziehen, wenn wieder ein Selbstmord geschehen sollte – so die Hoffnung der Foxconn-Führung. Zudem rechtfertigen sie sich damit, dass die Opfer ohnehin alle psychisch krank gewesen sein sollen.  Ob damit das Übel an der Wurzel gepackt werde, ist meiner Meinung nach mehr als fraglich.

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